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Über unsere Stadt

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Im August 1720 hat der vom russischen Zaren Peter I. zum Oberlauf des Irtysch-Flusses nach Goldvorkommen zu suchen gesandte Major der Leib-Garde Iwan Licharew die Mündung der Steinberge erreicht. So wird der Name ”Ust-Kamenogorsk” aus dem Russischen uebersetzt. 

Hier beim Zusammenfliessen der Flüsse Ulba und Irtysch hat Iwan Licharew den Grundstein zur Festung gelegt.
Mit dieser Festung nimmt die Stadt Ust-Kamenogorsk ihren Anfang. 

Ende des XVIII. Jahrhunderts wurden hier Ridder und Syrjanowsker Bergwerke eröffnet, seitdem gilt die Ust-Kamenogorsker Festung als Knotenpunkt, über den Erz zu Altaier Werken durch Wasser-und Landwege transportiert wurden. Von hier aus führten auch Handelsstrassen in die Mongolei und nach China. 

Anfang des XX. Jahrhunderts wird Ust-Kamenogorsk zum Zufluchtsort der Goldsucher. Die ersten Industrien waren kleine Gerbereien, Fettschmelzereien und Seifensiedereien, Butterfabriken und Ziegeleien. Zu dieser Zeit entstehen in der Stadt Ziegelhäuser, Geschäfte und Gesellschaftsgebäude. 

Einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt haben die hier wohnenden politischen Verbannten E.Michaelis, A.Fjedorow, O.Kostjurin, J.Emeljanzew und andere geleistet. Aus ihrer Initiative wurde die erste Volksbibliothek (1896), das Gebäude der Kirchen-und-Gemeinde-Fachschule (1897); die Grundschule (1912), die Mariinnsker Fachschule (1901), das Frauengymnasium (1914) und das Volkshaus (1902) gegründet. 


Ust-Kamenogorsk von heute ist ein Industrie- und Verkehrsknotenpunkt des “Erzhaltigen Altai”. In der Stadt entwickelten sich Werke für Metall- und Buntmetallverarbeitung, Maschinen- und Gerätebau, die grössten in der Republik. Zu den grösseren Lehranstalten gehören die Ost-Kasachstaner Staatsuniversität und die Technische Universität, das Östliche Humanitäre Institut, die Hochschule für Recht “Adilet”, eine medizinische und eine polytechnische Fachschule, eine Fachschule für Handel, ein College für Kunst sowie die Zweigstellen vieler internationaler und inländischer Wissenschaftsgesellschaften und Akademien. 


Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Heimatkundemuseum, das ethnographische Museum, das Museum der Künste, das Russische Drama-Theater, die A.Puschkin Gebietsbibliothek, die Philharmonie, der Sportpalast, die Kulturpaläste, Parks und der schöne Kai des Irtysch-Flusses.
Noch mehr Information von unserer Stadt finden Sie unter: 
Die offizielle Webseite von Ust-Kamenogorsk: http://www.oskemen.kz 
http://www.yk.kz